Bahnböschungsbrand in Horst
Horst Die große Hitze ist vorbei, die Temperaturen sind im Bereich des Erträglichen, und ab und an kommt ein Regenschauer, doch all dieses ist kein Grund zur Entwarnung für die durch die Trockenheit der letzten Woche völlig ausgedörrten Böden und Felder : Nach wie vor besteht eine erhebliche Brandgefahr für Wälder, Böschungen, Felder und ausgedörrte Grasflächen. Auch am Wochenende kam es wieder zu einem Brandeinsatz in Folge der Trockenheit, in Horst brannte die Bahnböschung.
Am Sonnabend um 16.57 Uhr wurde die Feuerwehr Maschen durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert, im Bereich des Ohlendorfer Weges sollte die Böschung der Güterbahnstrecke Maschen-Buchholz brennen. Das Feuer war auch aus der Luft entdeckt worden, der Flugdienst 1 des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes kreiste über der Brandstelle und wies die anrückenden Fahrzeuge der Maschener Feuerwehr ein. Die Wehr war kurze Zeit nach der Alarmierung unter anderem mit zwei wasserführenden Einsatzfahrzeugen an der Brandstelle eingetroffen, bei ihrem Eintreffen brannten rund 300 Quadratmeter der völlig ausgedörrten Böschung, auch Büsche und Sträucher sowie einige Bäume hatten bereits Feuer gefangen. Unverzüglich wurde ein Löscheinsatz eingeleitet, mit zwei C-Strahlrohren gingen die Feuerwehrleute gegen die Flammen vor. Unterstützung erhielten sie dabei von der parallel alarmierten hauptamtlichen Werkfeuerwehr des Maschener Rangierbahnhofes, die ebenfalls mit einem wasserführenden Fahrzeug vor Ort war. Den gut 20 eingesetzten Feuerwehrleuten gelang es, das Feuer binnen kurzer Zeit unter Kontrolle zu bringen und auf die Fläche von 300 Quadratmetern zu begrenzen. Für die Nachlöscharbeiten mussten größere Mengen Wasser eingesetzt werden. Die Hilfe aus der Luft durch den Feuerwehr-Flugdienst erwies sich dabei einmal mehr als sehr hilfreich, denn die Kollegen aus der Luft lotsten die bodengebundenen Feuerwehrkräfte sicher und genau zur Brandstelle. Die Brandursache des Böschungsbrandes ist noch unbekannt, die Bundespolizei ist in die Ermittlungen eingeschaltet. Für die Feuerwehrkräfte war der Einsatz nach 45 Minuten beendet.
Ansprechpartner/in
- Herr Matthias Köhlbrandt
Pressesprecher FF Maschen / Kreispressewart LK Harburg
E-Mail: pressesprecher@feuerwehr-lkharburg.de
